Kreuzwege 2008: Pieta, eine Stahlskulptur
auf die Situation der Großstadt an, in der sehr unterschiedliche Welten, Werte und Begriffe nebeneinander stehen. Das schafft willkürliche oder beabsichtigte Kombinationen von Bildern, neue Zusammenhänge, Bedeutungsüberschüsse. LUMEN CHRISTIE'S weckt Assoziationen zum Begriff "Lumen Christi - Licht des Christus", einem der zentralen Motive der Osterliturgie. Zugleich verweist die Verfremdung der Kollage auf die Verwobenheit von Geld- und Heilsökonomie, von Authentizität und Inszenierung, Vision und Täuschung. In der Passion überschreiten die Kreuzwege Grenzen, machen Risse sichtbar, vernähen Wunden, verschränken Innen und Außen, Licht und Verblendung, Witz und Ernst, Leben und Tod.
LUMEN CHRISTIE'S eröffnet auf Stadtrundgängen entlang der Kunstwerke überraschende Blicke auf das Hafenquartier: Risse, Spiegelungen und Verbindungslinien scheinen auf im mystischen Zusammenspiel von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Menschen und ihrer Stadt.
Künstlerinnen und Künstler: Katrin Bethge, Hartmut Gerbsch, Rüdiger Knott, Stefanie Link, Maria von Lenthe, Arne Lösekann, Marnie Moldenhauer, Jens J. Meyer, Julia Münz, Markus Müller, Jörg Plickat, Natascha Protze, Martina Schänzle, Jörn Stahlschmidt, Adriane Steckhan, Annika Unterburg, Hannes Wienert und das U-Boot Orchester, Carola Zech und Studierende aus den Klassen von Prof. Werner Buettner, Prof. Norbert Schwontkowski und Prof. Pia Stadtbäumer
LUMEN CHRSTIES'S, Kreuzwege 2008 ist eine Kooperation von St. Katharinen, dem Büro überNormalNull und der HFBK. Partner im Quartier: Kunstkompanie HafenCity e.V. Hauptförderer: "Kunst und Kultur in der HafenCity", eine Kooperation von HafenCity Hamburg GmbH, Hamburgische Kulturstiftung und Körber Stiftung.
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