ARTBLOCK - Kunstzentrum in der HafenCity
Kunstkompanie als Mitglied der ARTBLOCK Initiative und HafenCity Universität Hamburg präsentierten Raumkonzepte für neues internationales Kunstzentrum in der HafenCity
Mit der Visualisierung einer multifunktionalen kulturellen Mischnutzung eines Speicherstadtblocks wurde in einer Erstpräsentation im Rahmen des Hamburger Architektursommers 2009 die Ausstellung „ARTBLOCK im Fluss“ am 27. August in der kulturreich Galerie Hamburg eröffnet und der Startschuss zu der Projektentwicklung gegeben.
Rund 100 Gäste wohnten der Eröffnung der Ausstellung bei, darunter der Kanzler der HafenCity Universität Nils Helle-Meyer. Nach den Grußworten der Initiatoren Ulrike Klug und Tobias Gloger folgten Erläuterungen zu der Aufgabenstellung durch Prof. Klaus Sill. Schließlich präsentierten zwei Studentengruppen ihre Entwürfe im Detail.
Das Publikum zeigte sich beeindruckt von der Überzeugungskraft der Visualisierung, mehrfach wurde gefragt, welches denn nun der zur Realisierung ausgewählte Entwurf sei. Dabei zeigte sich erneut, dass die Vision des Kunstzentrums als solche tragfähig ist und Begeisterung auslöst. Immer wieder stellte sich die Frage, warum es denn den ARTBLOCK noch nicht gäbe und die Stadt Hamburg die Auseinandersetzung mit dieser Idee meide. Natürlich haben die Initiatoren auf die Schwierigkeiten hingewiesen, seien es die rein formalen Problemstellungen um Denkmalsschutz, Bauauflagen und Flächennutzungskonzepte, als auch die gewaltige Aufgabe der Finanzierung. Diese Fragen müssen alle ausgiebigst diskutiert werden. Um diese Gespräche in Gang zu bringen ist aber die grundsätzliche Willenserklärung sämtlicher Beteiligter unabdingbar, das Projekt zumindest planerisch aufgreifen zu wollen. Nur so lassen sich realistische Planungszahlen schaffen, mit denen dann im nächsten Schritt die Investoren, die Galerien und Museen überzeugt werden können.
Der Kreis muss durchbrochen werden, es müssen konkrete Gespräche über die Notwendigkeit, einen ARTBLOCK in Hamburg zu etablieren, begonnen werden. Die ARTBLOCK Initiative hat den Startschuss gegeben und die Vision visualisiert und damit eine Diskussionsgrundlage geschaffen.
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